Jahresrückblick 2021

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+++Jahresrückblick 2021+++

Wir blicken auf ein kämpferisches und erfolgreiches Jahr 2021 zurück. Gemeinsam haben wir Demonstrationen und Anreisen für überregionale Proteste organisiert, Genoss*innen vor Gericht unterstützt und viele weitere Aktionen auf die Beine gestellt. Im Folgenden wollen wir auf einige erfolgreiche Aktionen zurückblicken.

Im Februar haben wir unter dem Motto „Platzverweis für Querdenken – Klassenbewusst und antifaschistisch gegen rechte Verschwörungsideologien“ eine Gegendemonstration gegen die erstarkende Querdenkerbewegung in Duisburg organisiert. Auch durch diese Demonstration hatte es die Bewegung lange Zeit schwer in Duisburg Fuß zu fassen. Allerdings werden die „Spaziergänge“ in Duisburg und bundesweit aktuell immer größer und werden uns auch im Jahr 2022 beschäftigen.

Am 8. März hat das Aktionsbündnis „Aktionsbündnis Frauen* Duisburg“ eine Demonstration organisiert. Unter dem Motto „Die Krise steckt im System – Gemeinsam gegen Patriarchat & Kapitalismus“ demonstrierten mehr als 200 Menschen gegen patriarchale Unterdrückung und machten so z.B. auf die besonders schlechten Arbeitsbedingungen für Frauen* aufmerksam, die sich gerade in der Krise für viele verschlechterten.

Zwangsräumungen
Anfang März hat die Stadt Duisburg, aus rassistischen Motiven, in der Gravelottestraße in Hochfeld, drei Häuser geräumt. Mitten in der Pandemie wurden die Bewohner*innen aus ihren Wohnungen gezwungen. Zusammen mit den Bewohner*innen und anderen Duisburger Initiativen haben wir verschiedene Aktionen gegen diese Verdrängung organisiert.

Die Neonazis von „Die Rechte“ wollten am 1. Mai in Essen aufmarschieren. Wir haben am Anschluss an die „Revolutionäre 1. Mai Ruhrdemonstration“ Proteste gegen die rassistische Vereinnahmung des Tages unserer Klasse organisiert. Die Polizei versuchte jeglichen Protest zu unterbinden, was ihnen allerdings nicht überall gelang.

Als OAT haben wir auf drei Demonstrationen des Bündnisses gegen das Versammlungsgesetz antifaschistische Blöcke mit organisiert. Das besonders aggressive Vorgehen der Polizei und die stundenlange Einkesselung unseres Blocks, erregte viel Aufmerksamkeit und Unmut. Letztendlich wurde ein leicht verändertes neues Versammlungsgesetz im Landtag beschlossen. Davon lassen wir uns aber auch in Zukunft nicht in unserem Protest einschränken.

Unter dem Motto „Antifascist Action! Gegen rechte Krisenlösungen“ hat die bundesweite Kampagne viele Aktionen gegen die AfD, Querdenker und andere Rechte durchgeführt. In Duisburg können wir auf einige erfolgreiche Aktionen zurückblicken. Die Kampagne endete mit den Vorabenddemos, an denen bundesweit mehrere tausend Menschen teilnahmen.
Auch im neuen Jahr 2022 werden wir unsere Arbeit weiterführen, um kontinuierliche und praktische antifaschistische Arbeit in Duisburg zu leisten. Zudem wollen wir weiter wachsen, auch an den bevorstehenden Aufgaben. Es ist wichtig eine starke antifaschistische Aktion aufzubauen, um die Kämpfe gegen Rechts und jeglicher Diskriminierung fortzusetzen.

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Bericht zur Demonstration “Linke Politik verteidigen – Freiheit für alle” in Stuttgart

Unter dem Motto „Linke Politik verteidigen- Freiheit für alle Antifas!“ haben wir heute mit einer kämpferischen Demonstration unserer Wut Ausdruck verliehen.

Anlass waren die langjährigen Haftstrafen, zu denen unsere Genossen Jo und Dy verurteilt wurden, sowie die Inhaftierung weiterer Antifaschist:innen.

600 Menschen beteiligten sich weit über die baden-württembergische Landesgrenze hinaus an der Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt.

Aus der überwiegend in organisierten Reihen laufenden Demonstration wurde immer wieder Rauch und Pyrotechnik gezündet. An mehreren Stellen fanden Aktionen statt:

So wurde zu Beginn die zentrale Bullenwache auf der Theodor-Heuss-Straße mit Farbe und Pyrotechnik angegriffen. Nur kurze Zeit später flogen Farbflaschen auf Einsatzfahrzeuge der Cops und Banken am Rotebühlplatz.

Die Polizei hielt sich trotz eines massiven Aufgebots vor Ort zurück.

Die Route wurde begleitet von Grußworten von dem inhaftierten Stuttgarter Antifa Findus, dem Soli-Bündnis zum Antifa-Ost-Verfahren aus Sachsen, im Zuge dessen die Leipziger Antifaschistin Lina inhaftiert wurde, sowie der Soligruppe zum Nürnberger Jamnitzer Prozess und vom Roten Aufbau Hamburg. Hier läuft aktuell ein 129er-Verfahren, das klar darauf abzielt, die linke Bewegung auszuspionieren und zu kriminalisieren. Zudem sprachen bei der Auftaktkundgebung Vertreter:innen von Perspektive Kommunismus, der migrantischen Selbstorganisation Revolutionäre Jugend Stuttgart, des Bundesvorstands der Roten Hilfe und von Antifa-Organisationen aus verschiedenen Städten Süddeutschlands.

Freiheit für Jo und Dy! Freiheit für alle Antifas!

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Freiheit für Jo und Dy! Freiheit für alle Antifas!

Kommt mit zur überregionalen Demonstration am 23.10.21 um 14 Uhr nach Stuttgart.

Wir organisieren eine gemeinsame Anreise aus Duisburg und Umgebung nach Stuttgart. Meldet euch bei uns, falls ihr mitfahren wollt. Wir brauchen möglicherweise auch zusätzliche Autos, falls wir viele Anfragen bekommen.

Die Antwort auf jeden der Angriffe kann nur sein, uns nicht abzuwenden, sondern Partei zu ergreifen und unser gemeinsames Anliegen zu verteidigen: Den Kampf um eine Welt der Solidarität!

Antifaschismus lässt sich nicht wegsperren – linke Politik bleibt nur lebendig solange sie verteidigt wird!

Ob vor Gericht oder im Gefängnis wir sind an der Seite von Findus, Dy, Jo und Lina!

Den Aufruf für die Demonstration in Stuttgart könnt ihr hier lesen:
http://www.notwendig.org

antifascist action! Demo zur Bundestagswahl 2021 in Duisburg

Heute, am 25. September 2021, haben wir in Duisburg vor der Bundestagswahl gegen rechte Krisenlösungen demonstriert. Etwa 70 AntifaschistInnen sind lautstark und kämpferisch durch die Duisburger Innenstadt gezogen. Wir bedanken uns bei allen, die heute an der Demonstration der Kampagne @afa_action teilgenommen haben. Ein ausführlicher Bericht und eine Auswertung werden wir bald veröffentlichen.

Keine Toleranz für Nazi-Propaganda! AFD Infostand in Duisburg blockiert

Am 17. September hatte die AfD einen Wahlkampfstand in der Duisburger Innenstadt.
Daraufhin haben sich Antifaschist*innen zum spontanen Gegenprotest versammelt und der Stand der AfD wurde mit einem Banner blockiert.
Die Laune der AfD’ler ging vor allem den Bach hinunter, als sich zahlreiche Passant*innen um uns versammelten und sich unseren lauten Parolen gegen die AfD anschlossen. Der Zuspruch der Passant*innen auf unseren Gegenprotest war sehr groß. Daraufhin versuchte ein AfD’ler, die Passant*innen einzuschüchtern und zu vertreiben, indem er versuchte, sie zu filmen. Jedoch konnte dies durch unseren Eingriff verhindert werden.
Die Polizei, vor denen wir uns nicht haben einschüchtern lassen, haben sich wieder mal klar auf der Seite der Nazis positioniert. Während der Ausweiskontrolle neben den AfD’lern wurden unsere Adressen ohne Grund ziemlich laut vorgelesen. Damit hörten sie nicht auf, auch nachdem darauf hingewiesen wurde, dass sie das aus Datenschutzgründen nicht dürfen.
Tja liebe Bullen, wir lassen uns nicht einschüchtern, weder von euch, noch von Nazis. Wir werden immer dann und dort auf der Straße sein, wo Rechte ihre faschistische Ideologie propagieren wollen.
Auch am 25.09. werden wir im Rahmen der deutschlandweiten „antifascist action“-Kampagne in Duisburg auf der Straße sein, um rechten Krisenlösungen entgegenzutreten.
Duisburg bleibt nazifrei!

#antifascistaction #fckafd #antifa #Duisburg #bundestagswahl2021

16.09.2021 AfD Wahlkampf-Veranstaltung in Recklinghausen

Am 16.09. gingen wir gemeinsam mit unseren Genoss*innen der Revolutionären Linke Recklinghausen und weiteren Antifaschisten*innen gegen die AfD auf die Straße.

Die AfD hatte im Rahmen ihrer Wahlkampf-Veranstaltung auf dem Altmarkt Besuch von dem Bundesvorsitzenden Timo Chrupalla, Bundestagsabgeordneten Kay Gottschalk und den Landessprecher Rüdiger Lucassen.
Etwa zeitgleich gab es eine angemeldete Gegenkundgebung am Kirchplatz.

Am Altmarkt richtete die Polizei Recklinghausen eine Demo-Verbotszone ein, damit offizieller konfrontativer Gegenprotest erst garnicht möglich gemacht werden konnte.

Wir haben uns von dem Verbot nicht abhalten lassen und immer wieder versucht, in Gruppen von allen Seiten die Veranstaltung der Faschos zu stören.

Nachdem die Veranstaltung der Faschos zum Ende kam, begegneten ein paar Aktivisten vom OAT und den Revolutionären zwei AfD’lern, die mit ihren Motorrädern durch die Stadt fuhren.

Als man aufeinander aufmerksam wurde, heulten die Faschos ihre Motorräder drohend auf. Daraufhin kam es zu einem verbalen Austausch untereinander. Als die Genossen dann weiter laufen wollten und den AfD’lern den Rücken zu drehten, nutze einer der Faschos dies für einen feigen Angriff auf unsere Genossen.

Der Fascho beschleunigte aus wenigen Metern Entfernung und fuhr gezielt auf unsere Genossen zu. Nur in letzter Sekunde gelang es, sich gegenseitig von der Straße runter zu ziehen so dass schlimmeres verhindert werden konnte.

Nach dem vorsätzlichen Angriff flüchteten die beiden AfD’ler. In der Vergangenheit kam es schon zu mehreren Anschlägen dieser Art.
In Köln Kalk z.b. wo ein AfD-Funktionär mit seinen Ford in eine Gruppe linker Demonstranten*innen gefahren ist, oder auch in unserer Nachbarstadt Mülheim, wo mehrere Aktivist*innen im Rahmen einer AfD-Veranstaltung angefahren und hinterher vom Gericht wegen Sachbeschädigung verurteilt worden sind.
Dadurch zeigt es sich auch in Recklinghausen wieder, dass die AfD eine Gefahr darstellt und die Partei als geistiger Brandstifter – als Wegbereiter solcher Anschläge und allen weiteren faschistischen Übergriffe fungiert.
Dass die Polizei direkten Gegenprotest garnicht erst zulassen wollte, ist auch nur nochmal eine Bestätigung dafür, dass im Kampf gegen Rechts kein Verlass auf den Staat ist.
Der Protest war wichtig und er war legitim. Wir wünschen allen Beteiligten Genoss*innen beste Erholung. Lasst uns gemeinsam den Rechten den Kampf ansagen und es ihnen vor den Wahlen nochmal richtig ungemütlich machen.

Am 25.09. finden im Rahmen der „antifascist action“-Kampagne bundesweite Demonstrationen statt. Auch in Duisburg wird es eine geben. Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam deutlich machen, dass die Rechten nicht die Lösung der Krise sind! #fckafd #fcknzs #antifa #antifascistaction #recklinghausen #Duisburg https://www.waltroper-zeitung.de/recklinghausen/verbaler-schlagabtausch-afd-auf-dem-altstadtmarkt-w1675021-11000070115

09.09.2021 – Dinslaken: Gegenprotest AfD Wahlkampf-Veranstaltung

Heute Morgen sind einige Antifaschist:innen von uns nach Dinslaken gefahren, um sich am Gegenprotest zur Wahlkampf-Veranstaltung der AfD anzuschließen. Die Omas gegen Rechts hatten zu diesem aufgerufen. Wir positionierten uns mit den Omas gegen Rechts frontal und unmittelbar vor der Wahlkampfbühne, wobei die Veranstaltung der Nazis kontinuierlich durch Zwischenrufe vom Gegenprotest gestört wurde. Es gab ein unverhältnismäßiges Polizeiaufgebot, mit Hundertschaften aus Wuppertal, welche die Gegendemonstrant:innen mehrfach aufgefordert haben, diese Störungen zu unterlassen.


Dem wurde allerdings nicht nachgegeben. Ebenfalls eine Androhung und anbahnende Kesselung der Bullen haben dies nicht unterbinden können. Es wurde lautstark bis zur Beendigung des AfD Standes protestiert.

Am Samstag geht es weiter mit dem Gegenprotest in Rheinhausen, wo die AfD ihr Sommerfest abhalten will. Dies werden wir natürlich nicht einfach hinnehmen und rufen zur Teilnahme an unserem Gegenprotest auf.

Gegen rechte Krisenlösungen und für einen konsequenten Antifaschismus!

#antifascistaction #antifa #dinslaken #fckafd #fcknzs #bundestagswahl2021 #duisburg

Demonstration | Weil uns keine Wahl bleibt: Antifaschistisch kämpfen!

Kommt zu den antifascist action!-Demos am Vorabend der Wahlen
Antifascist Action Demo | 25. September 2021 | 16 Uhr | Duisburg HBF


Nachdem die antifascist action! Kampagne zu Beginn des Jahres im Kontext der Landtagswahlen in Süddeutschland gestartet ist, beziehen sich mittlerweile Antifaschist:innen aus dem gesamten Bundesgebiet bei verschiedensten Anlässen – vom Abschirmen von AfD-Infoständen bis zu Aktionen gegen „Querdenken“ – auf die Mitmach-Kampagne. Jetzt steuern wir bis zur Bundestagswahl am 26. September in einen heißen, antifaschistischen Spätsommer/Herbst, den wir mit unserem vielschichtigen Protest gegen die AfD und gegen andere rechte Parteien prägen wollen.

Die Bundestagswahl in diesem Jahr unterscheidet sich vor allem in einem Punkt von den vergangenen: Sie steht ganz im Zeichen einer (sich in ihrer vollen Wucht erst noch anbahnenden) kapitalistischen Krise, die durch die Corona-Pandemie befeuert wird. Eine Krise, bei der erst noch ausgehandelt wird, wer ihre Last trägt. Bürgerliche Parlamente und die Agitation der bürgerlichen Parteien im Vorfeld der Wahl sind zwar nicht die einzige Spielfläche, auf der diese Frage behandelt wird. Und doch haben sie Einfluss auf das gesellschaftliche Klima der kommenden Monate. Denn 2021 war erst der Anfang. Reale betriebliche und gesellschaftliche Kämpfe, abseits parlamentarischer Wahlen, werden erst noch geführt.

Gegen rechte Krisenlösungen!

Vor allem die AfD wird die nächsten Wochen bis zur Wahl nutzen, um ihre Hetze zu verbreiten und um rechte „Antworten“ auf diese Krise zu erfinden, in dem sie vorgibt als einzige Partei wirklich die soziale Frage zu stellen. Eigentlich aber instrumentalisiert sie nur unseren Unmut über (drohende) Krisenfolgen, eine steigende Co2-Steuer oder das Bangen um einen Kitaplatz für ihre strikte Law-and-Order Politik und ihre Hetze gegen Minderheiten. Mit einer vorgeblichen Abkehr vom neoliberalen Konzept macht sich die AfD zum vermeintlichen Anwalt der Lohnabhängigen. Doch erstens klafft eine gigantische Lücke zwischen den Wahlkampfforderungen, zu denen sich die Rechten durchringen können, und dem, was sie tatsächlich bereit wären, den Kapitalisten abzutrotzen oder „zuzumuten“. Und zweitens ist bereits der Sozialstaat, den sie propagieren, mehr Spaltungsinstrument, denn Lösungsmodell. Mit Rassismus, Sexismus, Homophobie und Verachtung von Armen grenzen sie ein, wer einen Zugang zu diesem Sozialsystem verdiene und wer nicht. Damit hetzen sie diejenigen gegeneinander auf, die eigentlich ein gemeinsames Interesse haben: Die Verhältnisse zu Gunsten von uns allen zu verändern!

Über den Kampf um Prozentpunkte hinaus, wird sich die AfD den Wahlkampf zu eigen machen, um sich für die kommende Zeit zu rüsten, sich in ihren Orts-und Kreisverbänden zu verankern und ihre Seite zu aufzubauen. Zwar hat die AfD, anders als in manchem Bundesland, auf Bundesebene noch keine reale Chance zu regieren, dennoch wird sie gestärkt aus den Wahlen hervorgehen, wenn wir ihr Räume zugestehen, in denen sie eben diesen Aufbau ihrer Seite ungestört vorantreiben kann. Denn gerade mit ihrer pseudo-oppositionellen Rolle, und nicht unbedingt mit der Perspektive zu regieren, versucht die AfD Einfluss auf rechte Massenbewegungen wie „Querdenken“ zu nehmen und diese für sich zu gewinnen.

Gegenmacht von unten aufbauen!

Unsere Aufgabe als Antifaschist:innen ist es, diesen rechten „Krisenlösungen“ mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten, sie zu enttarnen und gemeinsam mit Gewerkschaften und in den Betrieben einen breiten, klassenkämpferischen Antifaschismus von Unten zu organisieren. Nicht aber mit der Perspektive, dass sich wirklich etwas ändert, wenn die AfD zwei oder drei Prozentpunkte schlechter abschneidet. Denn unabhängig von den Wahlen, herrscht mit eintretender Krise ein gesellschaftliches Klima, das einen Nährboden für Rechte darstellt. Deshalb müssen wir uns als Antifaschist:innen in der Krise besonders gut organisieren und unsere Kräfte solidarisch bündeln, um nachhaltig und effektiv etwas ausrichten zu können. Wenn wir das schaffen, können wir damit unserer Seite, den fortschrittlichen linken Kräften, den Rücken frei halten. So, dass diese Antworten auf die Krise entwickeln können und greifbar werden!

Auf zu antifascist actions! – den rechten Wahlkampf sabotieren!

Konkret heißt das: Informiert euch wann und wo rechte Wahlstände in eurer Stadt statt finden, findet raus, wo die AfD flyert, wann und wo sie Veranstaltungen und Kundgebungen abhalten möchte, wo sie besonders stark ist, wer eine führende Rolle in den örtlichen Kreis- oder Ortsverbänden einnimmt und organisiert Proteste. Macht mit bei der antifascist action! – Kampagne, werdet Teil von offenen Antifaschistischen Treffenund schickt uns eure Aufrufe, Berichte und Bilder auf instagram an @afa_action und per Maill an mail@antifa-kampagne.info! Lasst uns so viele (verschiedene) antifaschistische Aktionen wie möglich unter dem Label antifascist action! – Gegen rechte Krisenlösungen sammeln, um nach innen, wie nach außen geeint und wirksam aufzutreten.

Antifaschismus heißt mehr als nur den Rechten hinterher rennen!

Trotz der Notwendigkeit dieser, meist lokalen Proteste, werden wir es uns nicht nehmen lassen, uns auch selbstbestimmt und organisiert, mit eigenem Ausdruck und gemeinsam als antifaschistische Bewegung die Straßen zu nehmen. Deshalb werden im Kampagnen-Rahmen in München, Köln, Duisburg, Mannheim und Frankfurt am Vorabend der Wahlen überregionale Vorabenddemos statt finden! Streicht euch den Termin schon mal fett im Kalender an, beteiligt euch an den Demos und organisiert Zugtreffpunkte aus euren Städten, um unsere Kräfte im gemeinsamen Kampf gegen Rechte und Faschisten zu bündeln.

Antifascist Action Demo | 25. September 2021 | 16 Uhr | Duisburg HBF


AFD Sommerfest in Rheinhausen stören!

Beginn: 11. September 2021 | 11 Uhr | Rheinhausen Ost Bhf
Abschlußkundgebung: ca 12:30 Uhr | Volkspark Rheinhausen (Gartenstr.)

Liebe MitstreiterInnen,

liebe KollegInnen,

liebe AntifaschistInnen,

am Samstag, 11. September 2021 um 11 Uhr orgainsiert die AFD Duisburg einen Sommerfest als Wahlkampfveranstaltung im Rheinhausener Volkspark. Wir wollen mit euch und möglichst vielen Initaitiven, Gruppen und Vereinen dagegen halten und unsere Stimmen für ein solidarisches Miteinander erheben.

Die Bundestagswahl stehen an und die AFD versucht ihre rassitische, menschenverachtende und zum Teil faschistische Ideologie als „normal“ zu deklarieren. Mit dem Sommerfest in Rheinhausen soll Rassismus und Faschismus zur Normalität in Duisburg werden. Das können wir so einfach nicht hinnehmen!

Wir organisieren eine Gegendemonstration in Rheinhausen und wollen zum Volkspark laufen. Wir sind darauf angewiesen, dass möglichst viele sich beteiligen. Laut, bunt und entschlossen wollen wir als Zivilgesellschaft diesen Samstag in Rheinhausen demonstrieren.

Kommt zum Gegenprotest!

Aktionsbericht: NRW-weite Demonstration gegen das Versammlungsgesetz am 28.08.2021

+++Starke Beteiligung+++Pyro und Rauch im Antifa-Block+++Selbstbestimmtes Auftreten+++

Wieder gingen wir gegen das von der Landesregierung NRW geplante Versammlungs(verhinderungs)gesetz in Düsseldorf kämpferisch und selbstbestimmt als Antifa-Block mit vielen AntifaschistInnen unter dem Motto “ ALS BEWEGUNG ANTWORTEN! JETZT ERST RECHT – HINEIN IN DEN ANTIFASCHISTISCHEN BLOCK“ auf die Straße. An der Demonstration beteiligten sich etwa 5000 Menschen aus verschiedenen politischen, sozialen und gewerkschaftlichen Kreisen.


Das Oberverwaltungsgericht NRW Münster entschied, dass die krass repressiven Auflagen  der Polizei, bei den z.B. das Hochhalten von Bannern als Vermummung bewertet wurde, letztinstanzlich für alle bis auf den Antifa-Block aufgehoben werden sollten. Das zeigt einmal mehr, dass Polizei und Staat den antifaschistischen Kampf bereits dort ersticken wollen, wo er eine Wirkungsmacht entfaltet und organisiert auftretet.


Trotz Regen, einer 1:1 Betreuung durch die Cops und den erlassenen Auflagen ging es gemeinsam mit mehreren Tausend Gegnern*innen des Gesetzesentwurfs solidarisch durch die Straßen der Landeshauptstadt. Nach starken Redebeiträgen startete der Demozug mit Konfetti im Antifa-Block, begleitet von Parolen wie „A-Anti-Antikapitalista“ und „Stoppt das Versammlungsgesetz“. In überaus und unnötig enger Begleitung durch die Cops und immer wieder unrechtmäßig gefilmt, zog es uns weiter durch die Düsseldorfer Innenstadt.


Im kämpferischen Antifa-Block machten wir immer wieder deutlich, dass wir demonstrieren und es auch weiterhin werden, wie wir wollen, und eben nicht wie Staat und Kapital es gerne hätten. „Überall Polizei, nirgendwo Gerechtigkeit“ lautete die Kommentierung des Blocks, der für die Düsseldorfer Anwohner*innen und Passant*innen wohl sehr skurill anmutenden 1:1 Betreuung und der unzähligen Einschüchterungsversuche seitens der Polizei. Davon unbehelligt zog der gesamte Demonstrationszug nach einer kurzen Zwischenkundgebung weiter Richtung Landtag. Auf dem Weg dorthin kam es zur Zündung einiger Rauchtöpfe im Antifa-Block, die das selbstbestimmte und kämpferische Auftreten des Antifa-Blocks komplettierten. Am Landtag angekommen warteten Wasserwerfer und eine Reiterstaffel auf die Demonstrierenden vor dem vollständig abgesperrten Landtag. Nach weiteren Reden vor dem Landtag wurde die Demonstration beendet und die Teilnehmer*innen begaben sich Heim.


Kurze Bewertung unsererseits


Wir bewerten den Antifa-Block als einen Erfolg auf ganzer Linie. Trotz der Erfahrung von der letzten Demonstration, bei dem es immer wieder zu Angriffen der Cops kam, ein Großteil des Antifa-Blocks gekesselt, jede einzelne Person (etwa 338 Personen) ED-behandelt wurden, drohender Repression, krasser Bullenpräsenz, überzogenen Auflagen und Gerichtsurteilen, entschieden sich bewusst über 500 Antifaschist*innen dazu, sich an dem Antifa-Block zu beteiligen. 

Der staatliche Einschüchterungsversuch vom 26.06.21 bricht sich jedoch an der Gegenwehr der organisierten antifaschistischen Kräfte in NRW und der darauffolgenden Aufmerksamkeit rund um die stattgefundene Polizeigewalt. Unser erneutes offensives Auftreten verstehen wir als Erfolg unserer Bewegung. Wir werden auf diese Erfahrungen aufbauen und in unsere Arbeit einfließen lassen.


Weiter geht’s: antifascist action in NRW!

Auch im Hinblick auf die andauernde Wirtschaftskrise und anstehende Bundestagswahl zeigt sich, wie wichtig eine antifaschistische Aufbauarbeit ist. Vor allem die AfD wird die nächsten Wochen bis zur Wahl nutzen, um ihre Hetze zu verbreiten und um rechte „Antworten“ auf diese Krise zu erfinden, indem sie vorgibt, als einzige Partei wirklich die soziale Frage zu stellen. Unsere Aufgabe als Antifaschist*innen ist es, diesen rechten „Krisenlösungen“ mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten, sie zu enttarnen und gemeinsam mit Gewerkschaften und in den Betrieben einen breiten, klassenkämpferischen Antifaschismus von unten zu organisieren. 


Deshalb werden im Kampagnen-Rahmen in München, Köln, Duisburg, Mannheim und Frankfurtam 25. September überregionale Vorabenddemos stattfinden! Streicht euch den Termin schon mal fett im Kalender an, beteiligt euch an den Demos und organisiert Zugtreffpunkte aus euren Städten, um unsere Kräfte im gemeinsamen Kampf gegen Rechte und Faschisten zu bündeln. 


Für einen klassenkämpferischen Antifaschismus!

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!